c Julschge fashion ♡: Thailand Travel Diary (Part I)

Sonntag, 27. Juli 2014

Thailand Travel Diary (Part I)




Hallo meine Lieben! Ja, ich bin noch am Leben. Auch wenn ich seit ungefähr einem Monat nichts von mir habe hören lassen... Zugegeben, es ist schon sehr lange her, dass ich euch einen Travel Post aus Asien versprochen hatte und doch kam nichts. Es ist einfach zu viel passiert und die Zeit war durch die Arbeit einfach immer viel zu knapp, um meine ganzen Gedanken und Bilder zu sortieren und in einen Artikel um zu verfassen. Aber jetzt hat das warten ein Ende, denn ich habe es endlich geschafft: Der erste Teil meines Thailand Travel Diary ist fertig und ich freue mich ihn euch nun präsentieren zu dürfen! :)
Im ersten Teil geht es ganz allgemein um Bangkok und Thailand: mein alltägliches Leben mit Arbeit, Freunden, Essen, Erlebnissen und und und.. Aus dem zweiten Teil des Travel Diarys habe ich eine Art "Holiday Guide" gemacht, in dem ich euch meine (Geheim)Tips für Restaurants, Shopping, Clubbing und Sehenswürdigkeiten verraten werde. Aber jetzt erst einmal viel Spaß mit diesem ersten laaaangen Artikel 





The City                                                  
sunrise above Bangkok

Insgesamt habe ich drei Wochen lang im Herzen Bangkoks bei Freunden meiner Eltern gewohnt. Das Apartment im 18. Stock ist in Ekkamai gelegen und damit in Bangkoks Clubbing Area schlechthin. Fast jeden Abend nach der Arbeit bin ich also weggewesen. Ob nur zum Essen, im Pub mit Freunden oder auch in den Clubs von Bangkok - das Leben ist in Asien einfach viel entspannter und unkomplizierter. Viele gehen fast jeden Tag nach der Arbeit und auch am Wochenende raus und kochen wenig bis gar nicht selbst daheim. Kein Wunder, denn das Leben in Thailand und anderen Indochinesischen Ländern kostet so gut wie nichts. Für die meisten ist es billiger zum Essen zu gehen als sich selbst etwas zu kochen, weshalb viele nicht einmal eine Küche haben. Aber auch sonst ist das Leben in Thailand viel gelassener. Selbst von den Problemen mit der Regierung im Land habe ich nichts mitbekommen. Klar: an die Ausgangssperre ab 12Uhr mussten sich speziell Ausländer - anders als die Einheimischen dort - auf jeden Fall halten. Aber ein großes Tralàlà, wie es bei uns in den deutschen Medien angeprangert wurde, gab es dort auf jedenfalls nicht. Zwar gab es hin und wieder einmal Straßensperrungen durch das Militär und ein paar kleinere Aufstände bzw. Auseinandersetzungen - doch wenn man wusste wo die sich befanden reichte es sie einfach zu vermeiden. Letzten Endes wurde die "Curfew" dann zwecks der Fußball WM aufgehoben.. welch ein Glück! ;D Das Wetter dort drüben ist für mich genau richtig. Stets hohe Luftfeuchtigkeit und warm - selbst in der Regenzeit. Wobei es in der Regenzeit eigentlich auch nur gelegentlich und dann auch nur Nachts regnet. Aber wenn es mal regnet, dann regnet es! Und die Straßen stehen innerhalb von Minuten unter Wasser..  


mein Standort in Ekkamai

Apartment Pool



BKK Skyline






Food & Drinks                                 

Eigentlich bin ich ja schon immer ein Fan von Thai Essen gewesen. Am besten haben mir dabei immer gelbe Thai Currys mit Hühnchen, Cashew Nüssen und Ananas geschmeckt. Einfach nur lecker! Und so hatte ich mich natürlich auch auf das frische Thai Food in Bangkok gefreut. Und doch dann kam es ganz anders.. Schnell hing mir das Thai Essen fast schon zum Hals heraus, denn was man auf jeden Fall nach kürzester Zeit feststellt ist: Thais essen jeden Tag das selbe. Und das Morgens, Mittags und Abends! Der Tag eines Thais beginnt in der Regel mit einem deftigen Frühstück im Büro. Und wenn ich sage deftig - dann meine ich auch wirklich deftig. Schon um 8Uhr morgens holt man sich auf den Straßen seinen frittierten Reis mit gegrilltem Fisch/ Hühnchen und dazu ein leckeres Süppchen mit Entenleber. Dementsprechend riecht es auch schon in aller Herrgottsfrühe auf den Straßen Bangkoks. Mein empfindlicher Magen und ich konnten da allerdings nicht mithalten - und so habe ich mich gegen jegliches Frittiertes mit Reis bzw. Lebersuppe in der Früh gewehrt und mir stattdessen an einem der zahlreichen Obststände und Smoothie-Shops (an denen man sich seinen eigenen Smoothie aus vielen verschiedenen Obstsorten zusammenstellen und frisch mixen lassen kann) etwas mitgenommen. So etwas wie Brötchen/ Croissant mit Marmelade oder Joghurt mit Müsli und frischen Früchten zum Frühstück kennt man dort nicht wirklich, weshalb ich von den Thais im Büro stets verwundert angeschaut wurde, wenn ich mal wieder meinen mitgebrachtem Joghurt samt Müsliriegel vom Supermarkt auftischte.

Der Kaffeeersatz schlechthin für zwei Wochen: frische Smoothies und Säfte!


Die größte Herausforderung lag allerdings nicht beim Frühstück an sich, sondern beim Kaffee dazu. Vielleicht wisst ihr es ja schon - ich bin einfach ein Kaffee-Mensch! Das heißt ich brauche am Tag mindestens einen Kaffee - schon allein deswegen weil ich sonst nicht in die Gänge kommen kann. Thais scheinen allerdings keine Kaffee-Menschen zu sein.. Denn jeglicher Kaffee den ich probiert habe war eine absolute Katastrophe! Die Kaffee Bohnen sind einfach geschmacklich total anders. Nicht zu vergleichen mit unserem Kaffee in Deutschland. Der Kaffee dort schmeckt bitter und sauer zugleich. Und um das auszugleichen wird schon von Anfang an Zucker ohne Ende dazugegeben, sodass man eine viel zu süße, bitter-saure Pampe bekommt. Ihhh! Ich hab den Kaffee wirklich überall probiert. Zu Hause, im Büro, auf der Straße, im Supermarkt und auch im Coffee-Shop und im Café. Er schmeckt einfach überall gleich! Zwei Wochen lang musste ich diesen Kaffee aushalten bis ich endlich den erlösenden Starbucks gefunden hatte..

frisches Obst von den Straßen Bangkoks zum Frühstück






Work & Friends                                 
Aussicht aus meinem Office in BKK


Mein Praktikum in Bangkok habe ich im Bereich Logistik bei M+R Forwarding in BKK absolviert. Dabei durfte ich in alle Bereiche reinschnuppern: von Selling über Seafreight zur Airfreight. Und überall waren alle Kollegen einfach super nett zu mir und haben mir stets all meine Fragen beantwortet! Aber nicht nur Fragen, sondern auch wenn ich nach allen möglichen Shopping und Restaurant Tips gefragt habe. Sogar ein kleiner Thai Kurs für Anfänger war täglich mitinbegriffen:D 

Selten habe ich so eine Herzlichkeit und Offenheit von fremden
Menschen vom ersten Tag an erlebt. 

Da fällt es einem natürlich leicht Freunde zu finden. Ganz besonders habe ich immer die Zeit außerhalb der Arbeitszeiten - wie zum Mittag- und Abendessen - genossen. Anfangs war das mittagessen dort noch etwas seltsam für mich, denn wir sind stets in kleine Imbissbuden in der Nähe gegangen, die eigentlich eher an Garagen erinnerten; nur eben mit Plastik stühlen und Tischen und einer kleinen Wok-Küche auf Rädern. Aber genau das hat eben auch einen Großteil des Flairs ausgemacht und so habe ich mich schnell auch daran gewöhnen können. Und das Essen hat sowieso immer super lecker geschmeckt!

im Office..



Lunchtime mit den Mädels 

Der Van den ihr im unteren Bild sehen könnt ist einer von zwei Vans von den "Kite Your Way" Leuten, die sich im September letzten Jahres von Österreich auf nach Asien bis nach Vietnam zu den verschiedensten Surf-Locations gemacht haben. Ihre Erlebnisse und Eindrücke haben sie dabei in Bildern und Videos auf ihrer Website festgehalten. Einen Link dazu findet ihr hier (Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!). Zusammen mit zwei Kolleginnen haben wir geholfen sie in den Container zu laden um sie anschließend Sicher nach Hamburg zu verfrachten.. Anstrengend aber eine gute Erfahrung - und super so eine sympatische Clique kennengelernt zu haben!



Die schönste Zeit waren neben den Wochenenden natürlich die After-Work Partys! Wenn man mit den Einheimischen weggeht lernt man natürlich auch die besten Locations kennen. Im Foto unten seht ihr mich mit zwei guten Freunden im Scene Space Ekkamai. Das Mädchen rechts hat mit mir ein paar Tage lange zusammen im Office gearbeitet. Super nett, super Englisch! was will man mehr? :) 

After Work 






Short Trips                                             
Beach of Hua Hin

HUA HIN

Hua Hin - die Stadt in der der König zur Zeit in seiner Sommerresidenz ansässig ist. Eine kleine Stadt südöstlich von Bangkok, die zwar einen schönen langen und sauberen Strand aufweist, sich aber meiner Meinung nach höchstens für einen Wochenend Trip eignet. Zu sehen gibt es hier nicht viel. Sehenswert sind höchstens der öffentliche Park der Königsfamilie oder auch der Tempel auf dem Takeap Felsen am Strand, der von wildlebenden Affen bewohnt wird. Steigt man die Treppe am Tempel hinauf hat man einen wunderschönen Ausblick auf den kompletten Strand, an dem viele kleine Seafood Restaurants und Hotels angesammelt sind..




Wer den super Ausblick auf den Strand von oben genießen will, der muss erstmal an den Affen vorbei ;O





KOH SAMET

Koh Samet ist unter ausländischen Touristen eher weniger bekannt. Die kleine National Park Insel befindet sich ebenfalls südöstlich von Bangkok und ist nicht mit dem Flieger sondern nur mit dem Auto oder dem Bus zu erreichen. Wunderschöne Sandstrände und atemberaubende Hotelanlagen zieren die Insel. Viele Bilder wurden gemacht, die ich euch demnächst in einem extra Post zeigen möchte.. Die solltet ihr euch auf jeden Fall nicht entgehen lassen! :)

Koh Samet Island






Others                                                 

Zu guter letzt seht ihr hier noch ein paar Bilder von mir und meinen "Erlebnissen". Tiere die man sonst in Deutschland nicht zu sehen bekommt, die dort jeder als Haustier halten kann.. in den kleinen Affen oben hab ich mich besonders verliebt - aber auch der kleine 8 Monate alte Charly da unten war zuckersüß (jedoch nicht so flauschig wie er aussieht) 








PREVIEW: THAILAND TRAVEL DIARY II - THE HOLIDAY GUIDE



Kommentare :

  1. Tolle Fotos:)!!! Der Affe<3333333!!! Da will man glatt nach Thailand fliegen:)!
    Xx Melle

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  2. Wow, was für tolle Eindrücke! Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Und die Äffchen sind ja zuckersüß!

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  3. Sieht total toll aus, da wird man wirklich neidisch! :D
    Toller Bericht :)

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